Vortragsthema von Dr. Fritz Karbe:

Was würde James Herriot machen?

James Alfred Wight, der bürgerliche Name des wohl berühmtesten Tierarztes der Welt, lebte und arbeitete um die Mitte des letzten Jahrhunderts im ländlichen Yorkshire, Nordengland. Bekannt wurde der Tierarzt durch seine Bücher, in denen er die Besonderheiten des schönsten Berufes der Welt, die Eigenarten der Tierbesitzer und auch die Herausforderungen einer sich beruflich stark veränderten Welt beschrieb. Diese Zeiten sind natürlich schwer auf die heutige tierärztliche Tätigkeit, welche besonders durch die high-tec Kleintiermedizin und die rein ökonomisch orientierter Massentierhaltung geprägt ist, zu übertragen. Im Bereich Zootier- und Exotenmedizin gibt es aber immer noch täglich eine gewisse Pionierarbeit und „MacGyver“ Herausforderung. Und in besonders kniffligen Fällen frage ich mich schon: Was würde James Herriot jetzt machen?

 

Dr. Fritz Karbe

1990-1996
Studium der Veterinärmedizin an den Universitäten Gießen und Pretoria, Südafrika

1998-1999
Assistent in der Kleintierklinik Prof. Kasa, Lörrach

1999-2005
Tierarzt im Zoologischen Garten Karlsruhe
Regelmäßige Vertretung in mehreren Kleintierpraxen in und um Karlsruhe      

 
2000
Verleihung des Doktortitels der Veterinärmedizin
Titel der Promotionsarbeit:
Tiletamin/Zolazepam-Xylazin („Giessener Mischung“) zur Anästhesie des Damwildes - Einfluss auf Hämodynamik, Atemfunktionen und Plasmakortisol         

2003
Ernennung zum Fachtierarzt für Zoo- und Wildtiere

2005 - heute
Vertragstierarzt im Tiergarten Nürnberg

2002-heute
Private Tierarztpraxis: www.wildtiere-exoten.de

Mitglied in foldenden Organisationen:

DGHT
AG-ARK
Arbeitstagung der Zootierärzte im deutschsprachigen Raum
EAZWV (Verband der Europäischen Zootierärzte)
TVT (Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz)
Falkner und Jäger